Unser Cloud-Disaster-Recovery-Backup lässt sich wahlweise mit oder ohne Onsite-Appliance betreiben – je nachdem, ob bei Ihnen im Haus zusätzlich eine lokale Kopie stehen soll. Die lokale Kopie ist der schnellste Weg zurück, wenn nur ein einzelnes System betroffen ist; ohne Appliance läuft alles über die Cloud, und es steht kein Gerät bei Ihnen.
Das ist keine Preisstufe, sondern eine echte Bauform-Entscheidung. Das System läuft als reine Software auf vorhandener Hardware, als virtuelle Maschine in Ihrer Virtualisierung – oder als vorkonfiguriertes, gehärtetes Gerät, das bei Ihnen im Schrank steht. Was davon passt, ergibt sich aus dem, was ohnehin da ist.
Entscheidend ist, was mit der Sicherung danach passiert. Sie liegt in einem deutschen Rechenzentrum – und wird von dort zusätzlich in ein zweites Rechenzentrum innerhalb Europas gespiegelt. Die Sicherungen werden dort ebenfalls aufbewahrt, nicht nur durchgereicht.
Eine Einschränkung gehört dazu, damit im Gespräch keine falsche Erwartung entsteht: Wie lange die gespiegelten Kopien am zweiten Standort vorgehalten werden, ist zeitlich begrenzt und hängt vom gewählten Abonnement ab. Die Zweitkopie sichert gegen den Ausfall eines Ortes ab – sie ist kein zweites Langzeitarchiv.
Warum das zählt: Ein Rechenzentrum ist ein Ort, und Orte fallen aus – Strom, Brand, Wasser, ein Netzabschnitt, der nicht zurückkommt. Eine Sicherung, die nur an einem Ort liegt, teilt das Schicksal dieses Ortes. Geografisch redundant heißt, dass sie zweimal existiert, an zwei Standorten, beide innerhalb Europas. Im Ernstfall entscheidet genau das darüber, ob es überhaupt eine Sicherung gibt, auf die man zurückgreifen kann.